Kandidatenvergleich

Im großen Kandidatenvergleich der Märkischen Oderzeitung wurden allen sechs Kandidaten die gleichen Fragen gestellt. Hier meine Antworten im Volltext:

Warum kandidieren Sie als Bürgermeister für Ihre Gemeinde?

Neuenhagen ist meine Heimat, die mir am Herzen liegt. Neuenhagen wächst, und das Wachstum beschleunigt sich in den letzten Jahren rasant. Ich glaube, die Mehrheit der Neuenhagener wünscht sich Neuenhagen nicht als Stadt mit einem städtischen Lebensgefühl. Deswegen trete ich an, um mich entschieden für den Erhalt des Gartenstadtcharakters einzusetzen, der durch ungebremstes Bevölkerungswachstum bedroht ist.

Was können Sie besser als die anderen Kandidaten?

Ich kann auf eine erfolgreiche Praxis und relevante Erfahrungen aus der Wirtschaft verweisen. Mit meiner umfangreichen beruflichen Auslandserfahrung werde ich frischen Wind ins Rathaus bringen. Im Gegensatz zu den parteigebundenen Kandidaten bin ich unabhängig und kann sachorientiert und undogmatisch agieren. Ein Bürgermeister muss fest im Ort verwurzelt sein: Ich bin in Neuenhagen aufgewachsen, Familie und Freunde leben hier. Ich weiß, wie Neuenhagen tickt.

Wo sehen Sie dringende Aufgabenfelder, kurz-, mittel- und langfristig?

Der Schulstandort im Norden steht sofort auf der Agenda, damit mittelfristig Schulkinder in kleineren Klassen in Wohnortnähe lernen können. Verkehr ist ein drängendes Problem, ebenso die Sicherung der Trainierbahn für alle. Mittelfristig soll eine weiterführende Schule kommen und die Regen- und Abwasseranlagen modernisiert werden. Bei allen Planungen stelle ich als verbindliches Ziel den dauerhaften Erhalt des grünen Gartenstadtcharakters unserer Gemeinde voran.

Was werden Sie fortsetzen, was möglichst rasch verändern? 

Sparsame Finanzplanung und sinnvolle Investitionen wie den Kreisverkehr am Stern will ich fortsetzen. Was es mit mir nicht mehr geben wird ist die Ausweisung neuer Baugebiete, sei es auf der Trainierbahn oder den Feldern Richtung Hönow oder B1. Die Bebauung des Gruschewegs hat bereits begonnen, hier werden in Kürze 1.500 Menschen wohnen, soviel wie der Bevölkerungsanstieg in der 16-jährigen Amtszeit Jürgen Henzes. Auch Abholzungen unserer geschützten Alleenbäume, wie zuletzt 55 Bäume am Westring, werde ich nicht mehr zulassen.

Wie lange leben Sie schon in Ihrer Gemeinde und was erzählen Sie uns Privates?

Seit meiner Geburt, mit Unterbrechungen u.a. 8 Jahre im Ausland in England, Südkorea und in den USA.
Geburtsdatum: 15.02.1973
Familienstand: verheiratet, Vater von zwei Kindern
Erlernter Beruf: Volljurist
Derzeitig ausgeübter Beruf: Rechtsanwalt
Hobbys/Ambitionen: Meine Familie und unser Garten. Holz hacken und Komposthaufen umsetzen ersparen den Besuch des Fitnessstudios

Warum sollen die Bürger Sie wählen?

Beim Vergleich der Kandidaten sehen Wähler, dass ich nachweislich die Qualifikation und Erfahrung für das Bürgermeisteramt mitbringe. Mit meinem klaren Bekenntnis zur Gartenstadt bin ich glaubwürdig: Ich habe gegen das Baugebiet Gruscheweg gekämpft, während das Bauamt und die großen Parteien den Gruscheweg maßgeblich vorangetrieben haben. Ich werde mit Fachkompetenz im Rathaus die kleinen Aufgaben des täglichen Lebens und die großen Aufgaben der Ortsentwicklung gut erfüllen.