Drogeriemarkt wählen

Frau Meyer-Klepsch wirbt gegenwärtig mit feuerroten Plakat-Aufklebern „Drogeriemarkt wählen“ und suggeriert damit, nur mit ihr käme der Drogeriemarkt in der Eisenbahnstraße.

Hier die Fakten:

  1. Der Bebauungsplan zum Drogeriemarkt wurde bereits am 7. Dezember 2017 beschlossen. Er ist damit beschlossene Sache und kann weder von einer neuen Bürgermeisterin noch von einem neuen Bürgermeister eigenmächtig aufgehoben werden. Die Entscheidung ist gefallen.
  2. Ich akzeptiere diesen mehrheitlichen Beschluss, auch wenn ich dagegen gestimmt habe.
  3. Ich habe dagegen gestimmt, weil ich den zugrunde liegenden Verkauf des gemeindeeigenen Grundstückes an den Investor zu 106 € je Quadratmeter für einen Verkauf „unter Wert“ halte. Der Gemeinde ist es laut Kommunalverfassung untersagt, gemeindeeigenes Vermögen zu Lasten der Steuerzahler unter Wert zu veräußern. In meinem ersten Wahlflyer habe ich bereits darauf hingewiesen.
  4. Ich bleibe auch dabei: Beim Drogeriemarkt wie auch beim Baugebiet Gruscheweg wird gebaut, ohne dass die Belastungen aus dem zusätzlichen Verkehr vorher betrachtet und berücksichtigt werden. Diese vorhersehbaren Probleme wird der zukünftige Bürgermeister lösen müssen.

Bei Gesprächen in den letzten Wochen wurde ich des Öfteren – meist von Anwohnerinnen – gefragt, ob wir denn nicht lieber einen „dm“-Markt anstelle von „Rossmann“ bekommen könnten. Da ich keinen Einblick in die Verträge habe, kann ich hierzu nur sagen, dass ich als neuer Bürgermeister offen sein und schauen würde, ob wir hier noch etwas ändern können.