Verkehr & Infrastruktur

Verkehr ist ein drängendes Problem in Neuenhagen. Mit dem Bevölkerungswachstum steigt auch der Verkehr, der für viele Mitbürger zunehmend zur Belastung geworden ist. Die Lösung des Verkehrsproblems wird dadurch erschwert, dass unser Verkehr weitgehend innerörtlich ist. Hauptmaxime muss es deswegen sein, bereits heute problematische Knotenpunkte und Nadelöhre nicht durch Neubauvorhaben zu belasten, es sei denn, der Verkehrsfluss wird vorab intelligent gelöst. Beispielsweise fehlt ein solches Verkehrskonzept für das Zentrum rund um die Kreuzung Haupt-/Fichte-/Eisenbahnstraße bis heute. Eine Verbesserung der Verkehrssituation im Zentrum steht für mich ganz oben auf der Liste der ersten Aufgaben des neuen Bürgermeisters.

Im Einsatz für die Bürgerinitiative

Ich unterstütze das Anliegen der Anwohner des Wohngebietes Jahn-/Fichtestraße, die sich gegen den gegenwärtigen Durchgangsverkehr zum Gewerbegebiet und den zukünftigen Verkehr vom und zum neuen Wohngebiet Gruscheweg 6 wehren. Es ist ein Fehler, große Teile des Erschließungsverkehrs des Gewerbegebietes und eines großen Neubaugebietes über die Kreuzung Fichte-/Haupt-/Eisenbahnstraße zu führen, die bereits heute Unfallschwerpunkt Nr. 1 im Landkreis MOL ist.

Angesichts steigender Unfallzahlen müssen vor allem die Schulwege besser gesichert werden. Für viel befahrene Straßen und schlecht einsehbare Stellen möchte ich deswegen weitere Fußgängerüberwege (Zebrastreifen) einführen.

Die Regenereignisse dieses Sommers haben Bürgern und Verwaltung eindringlich vor Augen geführt, dass die Regenentwässerung in Neuenhagen unzureichend gelöst ist. Niemand wird mehr argumentieren, solche Starkregenfälle seien Jahrhundertereignisse, für die man nicht vorsorgen müsse.

Schutz von Gesundheit und Eigentum ist eine dringliche Aufgabe der Daseinsvorsorge und angesichts von mehrfachen Fällen von sprudelnden Kanaldeckeln mit Fäkalienaustritt auf Grundstücke und in Keller muss mit hoher Priorität an der Lösung dieser Probleme jetzt gearbeitet werden. Hierbei ist insbesondere angesichts überlasteter Pumpwerke darauf hinzuwirken, dass der Wasserverband an der Ertüchtigung der Kanalisationsinfrastruktur mitarbeitet.

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